Unsere Einstellung zum Zusammenleben mit Hunden
Einander verstehen …
Die Basis für ein entspanntes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund ist eine gemeinsame Sprache. Wenn ein Hund zu seinem Menschen in die Familie kommt, versucht er aus den Worten und oft widersprüchlichen Gesten seines Menschen schlau zu werden und ihn gleichzeitig auf all das aufmerksam zu machen, was aus seiner Sicht im Leben bzw. zum Überleben wichtig ist. Der Hundehalter, der die Hundesprache noch nicht gelernt hat, nimmt vieles gar nicht oder nur aus menschlicher Sicht wahr. Durch diese Art miteinander umzugehen, sind Missverständisse so gut wie vorprogrammiert.
Damit Mensch und Hund sich verstehen sollte der Mensch lernen, die Welt auch aus der Sicht des Hundes zu betrachten.
Dies bringt für den Menschen oft eine überraschende positive Wendung in der Beziehung zu seinem Hund. Hundehalter können auf diese Weise nicht nur eine Menge über ihren Hund erfahren, sondern auch mehr Sicherheit im Bezug auf ihre eigene Körpersprache und Führungsqualität bekommen.
Zusammenleben von Mensch und Hund …
Für ein entspanntes Zusammenleben mit dem Hund ist es unumgänglich dem Hund eine gute Erziehung mitzugeben. Diese beginnt ab dem ersten Tag, an dem das neue Familienmitglied zu uns kommt. Dadurch wird der Alltag für Hund und Halter wesentlich sicherer und entspannter. Für ein zufriedenes Hundeleben braucht jeder Hund das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen innerhalb seiner Familie. Eine gesunde Mischung aus Zuneigung und Begrenzung, mit der nötigen Klarheit vermittelt, sind hierfür Bedingung.
Führungsqualitäten…
Wenn der Hundehalter die Führungsrolle im Zusammenleben mit seinem Hund übernehmen möchte, ist es wichtig, dass er dies mit Gelassenheit, Souveränität und Spaß macht. Engstirnigkeit oder Verbissenheit seitens des Menschen behindert die Entwicklung einer entspannten Beziehung zum Hund. In einer guten Erziehung sollte der Hundehalter das Wesen seines Hundes mit seinen arttypischen Bedürfnissen, akzeptieren und respektieren lernen. Dabei spielen Faktoren wie Rasse, Alter und Herkunft des Hundes eine wichtige Rolle. Hunde, die liebevoll und mit der nötigen Klarheit erzogen werden, lernen ihren Menschen zu vertrauen und zu folgen.
Gegenseitiger Respekt …
Bei der Vielzahl von unterschiedlichen Methoden in der Hundeerziehung gibt es aus unserer Sicht nicht nur den einen richtigen Weg. Grundsätzlich können wir sagen, dass jede Erziehung aber Respekt vor Mensch und Hund beinhalten sollte. Hunden ist es jedoch gleichgültig, wie wir Menschen unsere Erziehungsmethoden oder -philosophien nennen, denn Hunden ist nur wichtig, dass sie das Verhalten des Menschen nachvollziehen können und dabei Sicherheit, Vertrauen und Bedürfnissbefriedigung finden. Eine antiautoritäre Hundeerziehung ohne Grenzen, sowie auch Hundeerziehung die auf Starkzwang basiert, lehnen wir jedoch grundsätzlich ab.
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